Liebe Gäste,
wir freuen uns sehr, Sie in den historischen Mauern des Asam-Schlössls,
eines der traditionellsten Häuser Münchens, begrüßen zu dürfen.

Bereits 1687 erbaute der kurfürstliche Hofrat Adrian von Kray
im damals außerhalb Münchens gelegenen Thalkirchen einen Landsitz,
der von Cosmas Damian Asam 1724 käuflich erworben
und zu einem großzügigen Künstlersitz umgebaut wurde.

Die Kosten für das Anwesen beglich er mit dem Honorar,
das er für die Auftragsarbeit im Kloster Maria Einsiedel
in der Schweiz erhalten hatte. Deshalb benannte er sein Schlössl nach dem
bekannten Schweizer Wallfahrtsort „Asamisch Maria Einsiedel Dall“.

Damals gehörten zu dem Anwesen noch eine Mühle, Ökonomiegebäude,
ein Schlossgarten und eine Kapelle.

Im Jahre 1730 wurden die typischen Fresken an der Fassade
des Asam-Schlössls durch die Brüder Asam fertiggestellt.

Nach Asams Tod im Jahr 1739 wechselte das Schlösschen mehrfach
den Besitzer und im Jahre 1838 entstand
an der Ostseite ein Anbau für die Errichtung einer Gaststätte.
Hier entstand eine beliebte Ausflugsgaststätte
mit Biergarten für die Münchner Bevölkerung.

ornament

Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg und der Rekonstruktion
im Jahre 1960 durch den Denkmalschützer und Architekten
Prof. Erwin Schleich konnte das Asam-Schlössl
nahezu vollständig den Glanz vergangener Tage wiedererhalten.

1992 erwarb Ferdinand Schmid für die Augustiner-Brauerei
das Anwesen und baute es liebevoll zu einer historischen
Gastwirtschaft aus, die durch die Wirtin Birgit Netzle 1993 eröffnet
wurde und die somit das Schlössl aus dem gastronomischen
Dornröschenschlaf wiedererweckt hat.

Der Öffentlichkeit nun zugänglich gemacht und neu beseelt
erfreut sich das Haus seither großer Beliebtheit
bei den Münchner Bürgern.